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21. Februar 2005

Bürotürme und Garagen: Gegner bilden Netzwerk
Angesichts zahlreicher umstrittener Hochhaus und Garagenprojekte in Wien formieren sich Bürgerinitiativen zum gemeinsamen Widerstand. Man müsse visionäre Wege gehen und dürfe nicht die Einmaligkeit unserer Metropole opfern, so der Grundtenor.
Türme und Garagen schießen in Wien wie Schwammerl aus dem Boden - sehr zum Missfallen von Anrainern und Weltkulturerbe Organisationen. Bei einem Info Abend zum geplanten, bis zu 130 Meter hohen Komet Hochhaus in Meidling, an dem auch Künstler wie Herbert Fux und Christoph Moosbrugger teilnahmen, waren nun ganz neue Töne zu hören. Die diversen Bürgerinitiativen wollen nämlich beginnen, sich zu vernetzen. Allesamt hätten sie, so die Teilnehmer der Veranstaltung, ein übergeordnetes Ziel: Sie möchten erreichen, dass Wien lebenswert bleibt, die Stadtbegrünung den Stellenwert bekommt, den sie verdient, dass innovative Verkehrskonzepte entwickelt werden und die bauliche Einmaligkeit Wiens nicht der „Glaspalast und Hochhausarchitektur" geopfert wird. Insgesamt sprachen sich die Gegner von Hochhaus & Co. jedoch nicht gegen die Verbauung aus. Man sei nur gegen die völlig überdimensionierten und fantasielosen Projekte.
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Viel Grün und freundliche Architektur: Ein Alternativ-Entwurf von Gegnern des Komet-Hochhauses in Wien-Meidling
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