Kurier
Krone
12. April 2008
Große Probleme, weil drei Häuser auf dem Areal stehen bleiben
Komet-Projekt im Rathaus, aber es muss jetzt umgeplant werden
Die umstrittene Verbauung der Meidlinger Kometgründe wird immer mehr zur unendlichen Geschichte. Das Projekt soll zwar am 23. April auf der Tagesordnung des Planungsausschusses im Rathaus stehen, aber die Verwirklichung liegt noch in weiter Ferne, denn jetzt müssen die Pläne zum Teil völlig neu erstellt werden.
von ERICH VORRATH
Von Anfang an setzten die Bauherren voraus, dass drei Häuser, die auf dem Komet-Areal stehen, abgerissen werden können - und planten auf dem „leeren" Grundstück. Das war ein Fehler, denn selbst nach langen Verhandlungen sind die Eigentümer der drei Häuser nicht bereit, ihre Immobilien zu verkaufen - sie müssen nun in das Projekt integriert werden. Was nicht so einfach ist, denn den Menschen in der drei Häusern darf nicht das Sonnenlicht genommen werden. Und derzeit gibt es nicht einmal noch die sogenannten "Schattenwüfe", ohne die keinesfalls neu geplant werden kann.
Dennoch muss der Planungsausschuss eine Stellungnahme abgeben, damit das Projekt im Gemeinderat behandelt werden kann. Bis es so weit ist, wird allerdings noch viel Wasser den Wienfluss hinabfließen.
Detail am Rande: Auch die Hietzinger Bezirksvertretung will sich wegen des hohen Komet-Turms quer legen, hat jedoch keine rechtliche Möglichkeit dazu.
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