Kurier
Krone
18. Februar 2005
„120-Meter-Wolkenkratzer für Komet-Gründe ist fantasielos":
Bürgerinitiative kämpft gegen die Betonklotzarchitektur in Meidling
Auf die Barrikaden wegen des Hochhaus-Projektes auf den „KometGründen" in Meidling geht eine Bürgerinitiative. Deshalb wurde den Anrainern nun eine „sanfte" Variante mit weitläufigen Terrassen präsentiert ganz unter dem Motto: „Modern heißt nicht Betonklotzarchitektur . . ."
Von Alexandra Wehner
Bisher war das Areal einer aufgelassenen Möbelfabrik ein wahrer Schandfleck Meidlings. Deshalb wurde ein Ideenwettbewerb ausgeschrieben - als vorläufiger Sieger ging ein 12-Meter-Hochhaus hervor. Gegen diesen „Monsterbau" wehrt sich nun eine Bürgerinitiative. Die Sprecherin der Vereinigung, Burgschauspielerin Erika Mottl: „Wir sind nicht gegen eine Verbauung, sondern gegen dieses völlig überdimensionierte und fantasielose Projekt in seiner derzeitigen Form." Gleichzeitig wurde den Anrainern deshalb auch ein Entwurf des Architekten Martin Seeböck vorgestellt: „Um zu demonstrieren, dass auch eine innovative menschengerechte Architektur möglich ist."
Fenster schliessen